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NEKROMANTIO – DAS TOR ZUM HADES

-Historisches Denkmal-


Auf einem Hügel im Dorf Mesopotamos am Zusammenfluss des Acheron-Flusses und seinem Nebenfluss Kokytos, gab es im 5. und 6. Jahrhundert die antike Stadt Efyra. Die Stadt war überall bekannt für das Nekromantio, dass damals zu einer der wichtigsten Stätten der antiken Zeit zählte. Das Nekromantio wird auch als das Tor zum Hades bezeichnet. Hier wurden in der Antike die Toten für ihre Fahrt in die Unterwelt vorbereitet. Besucher aus der ganzen Welt strömten zum Orakel, um nach einem längeren Aufenthalt und einem Initiationsritual, mit Ihren Toten zu kommunizieren.

 

DIE ANTIKE STADT NIKOPOLIS


Nikopolis war eine antike römischen Stadt in der Region Epirus am ambrakischen Golf nahe Preveza. Die Stadt wurde etwa im 12. Jahrhundert aufgegeben. An ihre Stelle trat das nahe gelegene Preveza. Im 13. Jahrhundert vor Chr. spielte sich hier am Eingang des ambrakischen Golfes einer der größten Kämpfe der Geschichte ab, die berühmte Seeschlacht bei Aktium zwischen Markus Antonious , Octavius und Kleopatra. Diese versuchte bei der Schlacht die Unabhängigkeit Ägyptens von Rom zu gewähren. In Gedenken an diesen Sieg baute Octavius Augustus die Stadt Nikopolis, die im 5. Jahrhundert n. Chr. zu Beginn der christlichen Ära, zur Hauptstadt von Epirus wurde.

 

DER FLUSS ACHERONTAS


Der berühmte Fluss Acheron ist ein 58 Kilometer langer Fluss in Epirus und ist darüber hinaus ein Ort der griechischen Mythologie. Er wird mit dem Übergang der toten Seelen in die Welt des Hades verbunden. Im Flussabschnitt des Ortes Gliki befinden sich auf beiden Seiten des Flusses am Ufer, die sogenannten Quellen des Acheron. Diese Quellen sind eiskalte Frischwasserquellen im und entlang des Flussbettes, die für die antiken Griechen direkt der Unterwelt zu entstammen schienen. Heute sind die Quellen ein beliebtes Ausflugsziel für griechische und ausländische Touristen.

 

Die besonders schöne, naturbelassene Umgebung des Flusses, bietet verschiedene Aktivitäten. Besonders beliebt sind Spaziergänge in der Natur entlang des Flusses zu den Quellen des Acherons – Wer sich traut, kann diese Strecke auch im Fluss spazierend zurücklegen. Das kristallklare kühle Wasser des Acherons bietet außerdem, Kajak- und Kanu-Touren an und sogar das Überqueren des Flusses zu Pferd. Dieses Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, bietet außerdem den Lebensraum für seltene Vogel- und Tierarten.

 

Wer eine etwas längere Wandertour unternehmen möchte, kann die hügligen Wanderwege abseits des Flusses entlang marschieren – besonders interessant ist die Tour von der Leiter der Tzabelena bis zu den Toren des Hades.

 

ZALONGO


Die berühmte historische Stätte Zalongo in Nordwest-Epirus, die sich auf dem gleichnamigen Berg befindet, gilt als das Symbol für Opfertum und drückt außerdem die Liebe der Bürger zur Freiheit aus. Im Jahre 1803 zur Zeit der osmanischen Herrschaft, konnten die Bewohner der Souli-Dörfer dem Druck des türkischen Herrscher von Epirus, Ali Pascha, nicht mehr entgegensetzen. Sie unterschrieben einen Vertrag, der ihnen freies Geleit aus ihren Dörfern gewähren sollte. Die Dorfbewohner hatten kein Vertrauen in Ali Pascha und teilten sich in 3 Gruppen. Nur eine der Gruppen schaffte es mit schweren Verlusten ihr Ziel zu erreichen. Die zurückbliebenden Gruppen kämpften, bis ihnen Munition und Verpflegung ausgingen. Die übrig gebliebenen Männer leisteten so lange Widerstand, bis sie alle gefangen genommen und gefoltert wurden. Als die Frauen mitbekamen, was ihren Männern geschehen war, fassten sie einen mutigen Entschluss, um den Folterungen der Türken zu entkommen. Sie gingen zum Gipfel des Zalongo und tanzten im Kreis mit ihren Kindern – dabei ist jede Frau, die mit ihrem Kind an den Rand der Klippe kam, mutig herunter gesprungen.

 

An dieser Stelle ist im Jahre 1961 durch eine landesweite Spendenaktion, das Denkmal von Zalongo, eine riesige Stein-Skulptur, errichtet worden. Das Denkmal kann man heute besichtigen – Um dorthin zu gelangen, gehen Sie vom Kloster Agios Dimitrios 410 Stufen den Berg hinauf.

 

DIE ANTIKE STADT KASSOPI


Die Altstadt Kassopi, wurde vor Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. an den Hängen des Zalongo- Berges auf einer Hochebene in einer Höhe von 550-650 Metern erbaut. Kassopi hatte ihre Blütezeit im 3. Jahrhundert v. Chr. mit ca. 10.000 Einwohnern und galt als die Hauptstadt von Kassopaion. Im Jahre 167 vor Chr. wurde sie von den Römern zerstört und schließlich zu Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. aufgegeben. Heute liegt die Altstadt in dem Dorf Kamarina und ist für Touristen zu besichtigen.

 

DER AMBRAKISCHE GOLF

 

Der ambrakische Golf mit einer Fläche von 405 km ², einer Breite von 600 m und einer Tiefe von 5 m, mündet in das Ionische Meer. Er ist ein abgegrenzter Meeresteil, der über eine Meeresenge bei Preveza mit dem offenen Meer verbunden ist. Der Golf gehört zu einer der 11 bekanntesten und bemerkenswertesten Feuchtgebiete in Griechenland und sogar zu den interessantesten natürlichen Vorkommen in Europa. Er besteht aus Lagunen, Salzwiesen und Sumpfgebieten und bildet mit seinen malerischen Inselchen, ein einzigartiges natürliches Ökosystem. Damit stellt der ambrakische Golf einen Lebensraum für viele seltene Arten von Flora und Fauna dar und ist ein Naturschutzgebiet.

 

Die Vegetation dieser Bereiche bietet vielen Wasservögeln Brutstätten, z.B. dem vom Aussterben bedrohten Krauskopfpelikan. Hier befindet sich eines der letzten Brutgebiete dieser Vögel, die eine Spannweite von bis zu drei Metern erreichen. Über 280 bekannte Vogelarten haben sich am ambrakischen Golf angesiedelt, darunter viele geschützte Arten wie der atische Pelikan, der glänzende Ibis und der gefleckte Adler. Eine Vielfalt von Amphibien, Tümmler, Reptilien, Meerestieren, Ottern und Schakalen bevölkern die farbenprächtige Landschaft. Insgesamt leben im ambrakischen Golf und den umliegenden Hügeln über 280 Vogelarten, von denen 71 von der europäischen Union geschützt werden. Der ambrakische Golf ist über das Dorf Strongyli zu erreichen und einen Ausflug definitiv wert.

 

DER SEE ZIROS

 

In einer Region von unendlicher Naturschönheit bei der Kleinstadt Fillipiada, ist auch der See Ziros zu finden. Der See eignet sich hervorragend für Spaziergänge, Picknick-Ausflügen, Kanuoder Kayakfahrten oder sogar für kleine Klettertouren. Ein schönes Ausflugsziel für alle Naturliebhaber.